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Neues Kreuzfahrtterminal in Hamburg Altona: Schiff ahoi!
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Das Jahr 2010 war für die Elbmetropole Hamburg mit über 100 Schiffsankünften (darunter alleine vier der Queen Mary 2) und mehr als 200 000 Passagieren das bisher beste Kreuzfahrtjahr – Tendenz weiter steigend. Schon länger ist klar, dass der Kreuzfahrtterminal in der HafenCity mit seinen zwei Liegeplätzen diesen Ansturm alleine nicht mehr bewältigen kann und so begannen 2008 die Bauarbeiten für das Hamburg Cruise Center Nummer zwei in Hamburg-Altona am Edgar-Engelhard-Kai unter der Bauherrschaft der städischen Fischereihafenentwicklungsgesellschaft.
Nachdem die Kaimauer fertiggestellt war, weihte die AIDAcara bereits am 15. August 2009 als erstes Schiff den neuen Altonaer Kreuzfahrtterminal ein, wo seither provisorisch abgefertigt wird, während man am eigentlichen Terminalgebäude noch fleißig werkelt. Das acht Meter hohe und 2 000 Qua­dratmeter große, verglaste Bauwerk wird mit Hochwasserschutz ausgerüstet und eine Gesamthöhe von 15,50 Metern über Normalnull nicht überschreiten, sodass der freie Blick vom Altonaer Balkon auf die Elbe erhalten bleibt. Highlight des Baus ist das sogenannte Farewell-Deck, ein begehbares Dach, von dem bis zu 1 500 Personen den ankommenden oder abfahrenden Passagieren auf den bis zu 300 Meter langen Megalinern zuwinken können. Wenn das 30 Millionen Euro schwere Prestigeprojekt zum Start der Kreuzfahrtsaison im März 2011 fertiggestellt ist, erscheint Altona mit seinem neuen Kreuzfahrtterminal endlich wieder auf der Landkarte der internationalen Seefahrt und in Hamburg heißt es erstmals an zwei Cruise Centern: „Ein Schiff wird kommen!“.

›› www.hamburgcruisecenter.eu

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Öffentlicher Verkehr in Hamburg
Mobil_HVV_1328Für alle, die nicht täglich mit der Stretchlimousine zur Arbeit gebracht werden, gibt es zum Glück die öffentlichen Verkehrsmittel. In Hamburg und Umgebung bilden Bahnen, Busse und Fähren ein gut ausgebautes Netz öffentlicher Verkehrsmittel. Und egal, womit man fährt: Ein Ticket reicht, denn die sage und schreibe 33 Verkehrsunternehmen der Region, darunter etwa die Hamburger Hochbahn und die S-Bahn Hamburg, sind im Tarifsystem des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) vereinigt. So gehören neben ganz Hamburg auch die angrenzenden Kreise Pinneberg, Segeberg, Stormarn, Herzogtum Lauenburg, Lüneburg, Harburg und Stade in Schleswig-Holstein und Niedersachsen zum insgesamt 8 600 Quadratkilometer großen HVV-Verbundraum.

Damit Einheimischen wie Neuhamburgern der Einstieg so einfach wie möglich gemacht wird, gibt es ein großes Netz an Service- und Verkaufsstellen an vielen prominenten Orten sowie die Infoline 0 40/194 49 zum Ortspreis. An einem durchschnittlichen Werktag befördern die Unternehmen im HVV rund zwei Millionen Menschen auf über 680 Schnellbahn-, Regionalverkehrs-, Bus- und Schiffslinien in alle Winkel der Region. Kernstück des Hamburger Nahverkehrs ist das Schienennetz, das alle Stadtteile miteinander verknüpft. In einem Stück verlegt, würden die Schienen der Schnellbahnen schon jetzt von der Hansestadt bis nach München reichen: Mehr als 800 Kilometer Gleise durchziehen das HVV-Gebiet. Und in den nächsten Jahren kommen noch weitere Streckenkilometer hinzu. Seit Dezember 2008 steuert die von den Hamburgern bereits lang ersehnte Linie S1 im 10-Minuten-Takt den Flughafen und ab 2011 die neue U-Bahn-Linie U4 die HafenCity an. Der HVV hat übrigens noch einen weiteren Rekord zu bieten, den ihm keiner mehr nehmen kann: Er besteht schon seit 1965 und war damit weltweit der erste Verkehrsverbund.


arrow2.pngWeitere Informationen über den öffentlichen Verkehr finden Sie in der aktuellen NEW IN THE CITY Hamburg Ausgabe.
 
Mit der Fähre kreuz und quer durch den Hamburger Hafen
Mobil_Steinwerder_8042Nicht nur mit Bus und Bahn, auch per Fähre können die Hamburger mit dem HVV-Ticket fahren. Fünf HVV-Fährlinien überqueren im Hafengebiet die Elbe und bieten dabei gleichzeitig spannende Sightseeing- und Ausflugstouren. So kann man zum Beispiel mit der Linie 62 von den Landungsbrücken aus eine schöne Fahrt nach Finkenwerder und zurück machen und dabei den herrlichen Ausblick von der Wasserseite auf Hamburg genießen – ohne dabei Geld für eine kostspielige Hafenrundfahrt auszugeben. Ebenfalls lohnend ist eine Fahrt von Blankenese nach Cranz in das Alte Land (bis auf diese Fährverbindung werden alle von der HADAG betrieben). Wer Hamburg auch aus der Nähe auf dem Wasserweg erkunden möchte, dem bieten HADAG und die Alstertouristik viele romantische Alsterkreuzfahrten sowie Kanal- und Fleetfahrten, für die der HVV-Tarif dann natürlich nicht gilt, die aber genausoviel Spaß machen.


Fährlinien

HVV-Hafenfähre Linie 61

Landungsbrücken - Neuhof

HVV-Hafenfähre Linie 62
Sandtorhöft - Landungsbrücken, Brücke 3 -
Finkenwerder

HVV-Hafenfähre Linie 64
Finkenwerder - Teufelsbrück

HVV-Hafenfähre Linie 73
Landungsbrücken - Oderhöft

HVV-Hafenfähre Linie 75
Zum Theater im Hafen  
(„König der Löwen“)

Rundfahrten

ATG Alster-Touristik GmbH   

›› Neustadt, Anleger Jungfernstieg, Tel. 3 57 42 40
www.alstertouristik.de

HADAG   
›› St. Pauli Fischmarkt 28, Tel. 3 11 70 70
www.hadag.de
 


5 Jahre – Ganz HAMBURG in einem Magazin!

Inhaltsverzeichnis:
1. Aktuelles
2. Hotels
3. Wohnungssuche
4. Umzugsadressen
5. Kind & Schule
6. Sprachschulen
7. Bildung & Karriere
8. Stadtteilporträts
9. Shopping
10. Restaurants, Szene
11. Kultur & Events
12. Sport & Freizeit
13. Mobil in Hamburg
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